Ist Marken­führung heute ein Gemein­schaftsgut?

Wer steuert heute eine Marke? Ist Marke und deren Führung Unternehmens- oder Gemeinschaftsgut? Eine Frage, die vor der Digitalisierung noch eindeutig zu beantworten war.

Sie wurde von dem Unternehmen, das sie entwickelt, aufgebaut und vermarktet hat, gesteuert. Neue Technologien, Medienverhalten und damit einhergehende Transparenz haben dies massiv verändert.

Person hält Smartphone in der Hand

Marken sind heute Gemeinschaftsgut von Stakeholdern. Zielgruppen-Emanzipation und durch Megatrends ausgelöste neue Marktgegebenheiten machen Mitarbeiter, Kunden und Partner zu Mitgestaltern von Marken.

  • Markenführung ist keine Einbahnstraße mehr
  • Marke ist nicht nur Unternehmensgut, sondern auch Gemeinschaftsgut
  • Kunden entscheiden nicht mehr nur auf Basis von Produkt und Preis
  • Empathie schlägt Logik

Zwei Drittel aller Verbraucher sind überzeugt, dass sie Marken und deren Reaktionen auf bestimmte Ereignisse und deren Standpunkt in öffentlichen Diskussionen beeinflussen können. Ihre Mittel reichen von Kommentaren in sozialen Netzwerken bis hin zur Teilnahme an Boykottaktionen.

Stakeholder sind Partner der Markenbildung

Marken zu konstruieren, Sachverhalte zu schönen, unverbindlich zu handeln ist keine Option mehr. Erfahrung und Meinungen von Kunden, Mitarbeitern und Partnern können Markentreiber oder Markenhemmer sein. Gehen Sie davon aus, dass Ihre Zielgruppen nach verbindlich und verantwortungsvoll handelnden und bedeutungsstarken Marken Ausschau halten. Sie fordern Integrität eines Unternehmens – einen dem Gemeinwohl zugewandten Purpose: ökologisch, ökonomisch und sozial.

Marken sind gefordert, sich als interagierende, interaktive und agile Marke mit scharfem, eindeutigem und authentischem Markenprofil zu positionieren, um aus der Masse herauszuragen. Nutzen Sie die neuen Rahmenbedingungen als Chance, um Ihre Marke zukunftsfähig zu entfalten und Wachstumspotenziale auszulösen.

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